Jack and the Beanstalk

Wieder konnten wir in unsereOne, two, three - Die erbeuteten Goldstücke werden gezähltr Sporthalle eine tolle Theatervorstellung genießen.

Diesmal war das White Horse Theatre mit dem Stück „Jack and the Beanstalk“ bei uns zu Gast…

Das Märchen aus England ist bei uns unter dem Titel „Hans und die Bohnenranke“ bekannt. Es handelt von einem Jungen und seiner Mutter, die Armut und Hunger leiden und deshalb ihren letzten Besitz – eine Kuh – verkaufen wollen. Bei einem komischen Fremden tauscht Jack das Tier zum Ärger der Mutter aber nicht gegen Geld, sondern gegen fünf ganz gewöhnlich aussehende Bohnen ein. Doch wie ihm sein Handelspartner versichert, stellen sich die Bohnen tatsächlich als „very special (= ganz besonders)“ heraus: Aus ihnen entwickelt sich über Nacht eine riesige Bohnenranke, die weit in die Wolken hinaufreicht. Neugierig erklimmt Jack die Ranke und gelangt so in die Heimat des Riesen. Er entdeckt, dass dieser einen Sack voll Gold hütet, der Jack und seiner Mutter aus der Armut helfen könnte. Jack stiehlt die Schätze und entkommt dem menschenfressenden Riesen nur knapp und mit Hilfe dessen lieber Frau. Es soll aber nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich der waghalsige Junge in die gefährliche Nähe des Riesen begibt…

Das pädagogische Tourneetheater von Peter Griffith führt englischsprachige Theaterstücke an deutschen Schulen auf und ist mittlerweile das europaweit größte seiner Art. Unsere Dritt- und Viertklässler verfolgten das Schauspiel der zwei englischen Muttersprachler, die in die verschiedenen Rollen schlüpften, ganz gespannt und hatten viel zu lachen. Stellenweise wurde das Schauspiel in das Publikum hineinverlagert und einige Kinder wurden hin und wieder als Mitspieler eingebunden. Den englischsprachigen Dialogen konnten die Schüler gut folgen, denn Text und Darbietung waren sehr gut an ihre sprachlichen Voraussetzungen angepasst. Neben einem einfachen Satzbau, der Verwendung größtenteils vertrauter Vokabeln und vielen sprachlichen Wiederholungen trugen ganz besonders Mimik, Gestik und spielerische Aktion zum leichten Verständnis bei. Im Anschluss an die Vorführung hatten die Kinder dann noch Gelegenheit, den Schauspielern (auf Englisch) Fragen zu stellen und nutzten dies auch sehr lebhaft. Schülern wie Lehrern hat es mal wieder großen Spaß gemacht!