TATÜ-TATA…

Diesel lässt sich nicht mit Wasser löschenIm Rahmen der Unterrichtseinheit zum Thema „Feuer“ im Sachunterricht statteten unsere 3. Klassen der Freiwilligen Feuerwehr Uslar einen Besuch ab. Nach dem ersten Klingelzeichen machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Am Feuerwehrhaus begrüßte uns Herr Rackwitz  und schon ging es die Treppen nach oben in den Schulungsraum.

( <– Das passiert, wenn man versucht, brennendes Dieselöl mit Wasser zu löschen)

Dort zeigte er uns, was alles zu seiner Ausrüstung als Atemschutzgeräteträger gehört. In voller Montur war er gar nicht mehr wiederzuerkennen. Wir staunten nicht schlecht, als wir erfuhren, dass die Kleidung samt Sauerstoffflasche ganze 25kg auf die Waage bringt! Das entspricht etwa dem Gewicht einer Drittklässlerin.

Nachdem Herr Rackwitz seinen Helm, Atemschutzgerät und Handschuhe wieder abgelegt hatte, demonstrierte er uns – natürlich unter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen – die Brennbarkeit verschiedener Materialien. Wir konnten beobachten, dass Papier, Stoff, Wolle, Haare und Schaumstoff ziemlich leicht brennen, während das größere Holzstück durch die kleine Flamme nur verkohlte. Interessant anzusehen war das Stück einer Plastiktüte, das sich in brennende Tropfen verwandelte. Auch haben wir anschaulich erlebt, dass man Diesel nicht mit Wasser löschen kann. Am Ende der Feuerexperimente hat es ganz schön gestunken und wir mussten ordentlich durchlüften.
In der Fahrzeughalle und im Ankleideraum war die Luft schon besser. Wir fanden heraus, dass bei der Feuerwehr offenbar auch ein gepflegtes Aussehen wichtig ist, denn im Spint ließen sich neben den Anziehsachen auch Schuhcreme und eine Haarbürste finden 🙂
Nachdem wir noch ein Löschfahrzeug näher in Augenschein genommen haben, veraschiedeten wir uns und Herr Rackwitz fuhr das Feuerwehrfahrzeug mit lautem TATÜ-TATA zurück in die Halle.